Recap: Mein erstes Barcamp #barcampDUS

#barcampDUS – Recap

Ich habs getan: Mein erstes Barcamp. Natürlich in Düsseldorf 🙂 Wie im Artikel Blogparade und dem Aufruf von Stefan Evertz angekündigt, sollte #barcampdus mein erstes Barcamp sein. Samstag morgen, ein paar Dinge erledigt und zur rp-online gehuscht – Den Weg kenn ich ja noch noch im Schlaf, sozusagen, war ja gute 5 Jahre mein täglicher Arbeitsweg… Das Gebäude ist allerdings viel schicker geworden. Freundlicher Empfang vor der Tür, klar, alle die, die hier mit Blick auf ihr Smartphone herumrennen, braucht man nicht extra zu fragen, ob sie auch zum barcampDUS wollen;)

Ein bißchen zu spät und gerade noch rechtzeitig zur Begrüßung betrete ich den Raum. Es stehen und sitzen etwa 200 Personen, vielleicht etwas weniger. Vorne steht Stefan und moderiert die Vorstellungsrunde an… Gibt das Mikro weiter. Wie, jeder stellt sich vor? Hab ich das schon mal auf einer anderen Konferenz erlebt? Nein. Also, jeder stellt sich kurz vor. Die Betonung liegt dabei nicht nur auf „jeder“, sondern genauso auf „kurz“: Name, Firma, 3 Hashtags.

Meine drei Hashtags sind #Onlinemarketing, #socialmedia & #freestyle

Wow. Ich meine, meine Bewunderung dafür, wie diszipliniert sich jeder wirklich KURZ vorstellt! Ich versuche mir das System bei traditionellen Veranstaltungen vorzustellen – es schleicht sich die Überzeugung ein, dass der „eine oder andere“ die Zeit und das Mikro an sich reißen würde, um sich mit dem langjährigen Erfolg seiner Beratungstätigkeit… sorry, ich schweife ab. Genau das fasziniert mich. Man schweift nicht ab hier. Drei Hashtags. basta.

Meine drei hashtags sind #Onlinemarketing, #socialmedia & #freestyle. Oder doch eher #Seminare, #Weiterbildung und #zuvielchannels? #b2b #fun #portugal? #Kommunikation #design #skifahren. Ach, ich musste mich entscheiden… Ihr seht, hier gilt es, sich zu disziplinieren und Prioritäten zu setzen:).

Wundersame Entstehung eines Konferenzplans

Nach der gelungenen Vorstellungsrunde, die nur knapp 15 Minuten dauert, wurden diejenigen, die Wissen oder Diskussionen darum anzubieten haben, auf die Bühne gerufen. Ordentlich (!) stellen sich die Referenten in eine Schlange, bis sie das Mikro wieder in die Hand bekommen. Jeder stellt sein Thema vor und befragt das Publikum, ob Interesse besteht. Der Referent schreibt sein Thema und seinen Twitternamen auf einen Din A4 Bogen und heftet diesen an die Wand. Dort sind die sechs Räume unter Angabe der Kapazität in der Spaltenüberschrift und die Uhrzeiten in den Zeilen vorbereitet. So entsteht innerhalb von 20 Minuten ein fix und fertiger Konferenzplan! Der Plan wird fotografiert und selbstredend mit #barcampDUS getwittert, so dass ihn jeder jederzeit zu Verfügung hat…

First give than take…

So heißt es ja so schön (nicht nur) in Social Media. Deshalb gibt es einige Barcamp-Newbies unter den Referenten. Ich schließe mich spontan ebenfalls an und biete das Thema  „Contentmarketing – Strategie & Umsetzung am Beispiel eines B2B Unternehmens“ an. Da allerdings nur noch ein Slot am Ende das Tages übrig geblieben ist, verlegen wir das Thema nach Absprache mit den Interessenten in das Foyer. Geht auch 🙂

Fazit

Das BarcampDUS war toll! Auf die Inhalte der Slots mögen jetzt andere Recaps eingehen – Für mich waren besonders beeindruckend die Stimmung, die Offenheit und Disziplin in der Vorstellungsrunde, super freundlich die Teilnehmer, inspirierend die wundersame Entstehung des Konferenzablaufes (übrigens immer nur für einen Tag. Am Sonntag fand das Gleiche nochmal statt). Eine insgesamt hervorragende Veranstaltung – nicht zuletzt dank der großartigen Organisation durch Stefan und aller anderen Beteiligten, sowie der leckeren Versorgung mit Getränken und einem Brunch-Buffet im Foyer.

Nachtrag: Blogparade ist verlängert worden. Deshalb nehme ich mit diesem Artikel und nicht mit Mein erstes Barcamp steht noch bevor teil.

 

 

 

 

 

5 Gedanken zu „Recap: Mein erstes Barcamp #barcampDUS

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