Mein erstes Barcamp – steht noch bevor | Blogparade

Stefan, die „große Hirnrinde“, jetzt auch unter dem Fachbegriff Cortex Digital (…) beratend am Markt, möchte mit dieser Blogparade gerne wissen, wann und wo unser erstes Barcamp war und was wir mitgenommen haben. Da kann ich nur zu sagen: Mein erstes Barcamp steht mir erst noch bevor! Ich weiß schon wo, auch schon wann, und ich weiß auch warum:)

Nachtrag: Blogparade ist verlängert worden.Deshalb nehme ich mit dem Artikel Recap #barcampDUS – Mein erstes Barcamp teil

Mein Outing als Barcamp-Beginner

Angemeldet war ich schon bei dem einen oder anderen Barcamp. Allerdings muss ich gestehen, dass ich diese Termine dann doch wieder vom Kalender gestrichen habe – aus Zeitmangel, weil ich andere Prioritäten gesetzt habe und wahrscheinlich habe ich auch schon mal einen Termin verdrängt. Vielleicht sogar vergessen. Und vielleicht wollte ich auch nicht raus aus Düsseldorf 😉 Gleichzeitig möchte ich sagen, dass mir das Prinzip Barcamp schon aus vielen Diskussionen geläufig, und vor allem auch sehr sympathisch ist.

Was ist dran am Barcamp?

Was macht denn so ein Barcamp aus? Und was genau gefällt mir daran? Angestachelt von der SEOCampixx, die mir als wilde Party (noch okay) in Zeltlagern (da bin ich dann mental ausgestiegen) verkauft wurde, habe ich danach immer wieder von Barcamps gehört. Ein Grund dafür ist, dass ich Wissensaustausch in lockerer Atmosphäre immer besonders schätze. So etwas habe ich schon einige Male auf Treffen der SEO oder Onlinemarketing Szene kennen lernen dürfen: Networking-Events ohne den „Mein Wissen gehört mir“-Herrschafts-Charakter, stattdessen offenes, soziales Aufeinanderzugehen vormals Unbekannter mit den gleichen Interessen.

Social Spaß Im Neuland

Die Teilnehmer kennen sich oft aus den verschiedenen Netzwerken, man ist traditionell verxingt, ist sich bekannt aus zahlreichen Tweets, hat die gleichen Facebook-Freunde – man hat eben  hat ein übergeordnet gleiches Interessengebiet: Das Neuland. Kleiner Scherz. Digitalisierung, Online Marketing, Kommunikation schnell, effizient, grenzüberschreitend.

A propos Neuland-Scherz: Auf den Treffen kennt man sich nicht nur, man duzt sich, lacht gerne, hat Spass, bei dem was man tut. Die „Szene“ verbindet eine Neugier, Leidenschaft, für das was man tut, Lust am Entdecken, Spass an Trends und am Gespräch darüber. Das ist vielleicht sogar der wichtigste Faktor und Antrieb: Wer Spaß hat, bei dem was er tut, ist nachweislich motivierter, erfolgreicher, disziplinierter, produktiver! Das ist das Prinzip! Okay, wahrscheinlich gibt es auch beim Szene-Netzwerken mal den einen oder anderen Socialmediamacho – aber auch das kann unterhaltsam sein;)

Kommunikation auf Augenhöhe = Wertschätzung

Stichwort Produktivität: Die eine Komponente, die ich von meinem ersten Barcamp erwarte, ist also das Netzwerken mit netten Menschen und der Spaß, die Freude daran. (Darf ich Freude eigentlich so einfach als Produktivitätsfaktor bezeichnen? Ich lass das mal so stehen – ob nun Spaß Motivation bewirkt und darüber höher Output erreicht wird oder ob Freude ein eigenständiger Gewinn ist – das sehe jeder wie er mag. Auf jeden Fall ist ein Barcamp ein Konferenzformat, das Menschen anzieht!)

Freude am Netzwerken auf der einen Seite – Wissenstransfer, Austausch, wertschätzender Dialog auf Augenhöhe auf der anderen. Jeder darf darüber referieren, was ihn bewegt. Was er herausgefunden hat. Was andere noch nicht so wissen oder gerne diskutieren möchten. Jeder hat also die Möglichkeit, seine Kompetenzen und Meinungen zu verbreiten – in real! Nicht nur als Kommentar oder Blog, sondern im echten Leben. In einem Workshop oder in seinem persönlichen Speakerslot. Reizvoll, oder? Außerdem ist diese Form der Zusammenarbeit sehr unbürokratisch. Und demokratisch. Nahezu anarchistisch 😉 Fast also schon ein politisches Statement, so ein Barcamp…

Social Media is about Sociology & Psychology, more than technology

Mein erstes Barcamp wird am 12. und 13. Oktober das BarCamp Düsseldorf werden. Schön, dass es ein Heimspiel ist, in Düsseldorf, bei der rp-online. Ich freue mich auf bekannte Gesichter, neue nette  Kontakte, interessante Gespräche und auch darauf, den einen oder anderen als Speaker zu erleben. Wenn ich dann etwas thematisieren werde, wird es  höchstwahrscheinlich etwas mit Menschen und Veränderungsprozessen zu tun haben… Denn „Social Media is about Sociology & Psychology, more than technology“ (hier von Brian Solis, grundsätzlich aber nicht neu 🙂 und passenderweise gestern abend gepostet von Katja Evertz. Mehr Info bald auf der Website www.barcampduesseldorf.de.

Die Blogparade von Stefan Evertz läuft noch bis zum Sonntag, 13. Oktober 2013. Die teilnehmenden Artikel sollen abschließend in einem E-Book gesammelt werden.

Nachtrag: Blogparade ist verlängert worden. Deshalb nehme ich mit dem Artikel Recap #barcampDUS – Mein erstes Barcamp teil

 

 

4 Gedanken zu „Mein erstes Barcamp – steht noch bevor | Blogparade

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