Blogparade: Facebook Profil oder FB-Seite oder…?

Aufruf zur Blogparade von Annette Schwindt. Sie fragt, wie Einzelkämpfer wie Social Media Berater mit der Kommunikation über Facebook / G+ umgehen. Kommunizieren wir über das private Profil auch Berufliches oder über das Business-Profil ab und an etwas privates? Oder trennen wir die Inhalte? 

Privates Profil und Unternehmens/ Dienstleistungsseite

Facebook und Google+ bieten viel Raum für Darstellung. Für Meinungen, Präsentationen, Fragen, Zeichen, Bilder … Ich bin Fan von Vielseitigkeit und ich probiere auch gerne Projekte aus, ohne sie zuvor in Stein gemeißelt haben zu müssen. Also bin ich auch mit einer Unternehmensseite in Facebook präsent.

Der Witz ist, dass ich noch nicht einmal dabei einen unternehmerischen festen Vorsatz pflege. Gut, ich werde mich nicht dagegen wehren, wenn jemand auf mich zukommt und mit Geld für ein Social Media Training oder ein Online Marketing Seminar geben möchte 😉 Denn ich spreche gerne über Online Zeug.

Das ist der eigentliche Grund warum ich hier und in Facebook aktiv bin: Online Marketing ist einfach mein „Ding“. Es macht Spass zu wissen, welche spezifischen Aktionen und Maßnahmen man in der Online Welt entwickeln, ausprobieren oder ausschmücken kann. Umso mehr als dass ich Online Marketing nicht losgelöst von strategischem Marketing betrachte, sondern als eine Form der Kommunikation, die dort spielt, wo die Musik ist.  Sollte ich damit jemanden begeistern können oder ihn neugierig auf mehr machen – um so besser.

Und vor allem macht es Spaß sich darüber auszutauschen, sein Wissen zu teilen und upzudaten oder auch einfach nur, nette Menschen und spannende neue Kontakte kennenzulernen, wie zum Beispiel Annette Schwindt, die Initiatorin dieser Blogparade und einige andere Social Media Women.   

Trennung von Privaten Inhalten von beruflichen

Ist nicht das Allerleichteste, Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem einzuhalten oder überhaupt zu kennen. Und – muss ich sie kennen? Die erste Zeit in Facebook habe ich mir diese Gedanken auch schon gemacht: Huch, ein beruflicher Kontakt – möchte ich den hier auf Facebook haben?

Mittlerweile und um einige Erfahrungen weiter denke ich: Ja, das möchte ich. Ich möchte gerne Impulse aus meinem „Privat-sein“ in mein Unternehmensprofil einbringen. Und ich habe in der Regel nichts dagegen, mich auch auf meinem Privatprofil mit Menschen zu verbinden, die ich aus beruflichem Kontext kenne. Allerdings mache ich einen kleinen Unterschied: Ich füge Menschen sehr gerne zu meinem Facebook-Netzwerk hinzu, wenn ich sie aus einem bestimmten Umfeld her kenne. Wenn wir uns geschrieben haben, in einem gemeinsamen Projekt tätig waren, uns auf einer Konferenz getroffen haben. Denn ich mag es, wenn ich den Menschen hinter seinem Facebook-Profil „kenne“. Wenigstens so, dass man schon mal ein Getränk oder einen interessierten Smalltalk zusammen nehmen würde, wenn man sich irgendwo trifft. Bei Anfragen von Menschen, von denen ich weder Namen noch Gesicht verbinde, verweise ich auf XING. Dort kontakte ich mit „offeneren“ Richtlinien:).

Mein Fazit zu dieser Frage: Facebook und jede weitere Online-Plattform kann nicht nur abgrenzen, zum Beispiel Privates von Beruflichem, sondern vor allem zusammen bringen: Interessen, Themen, Berufliches & Privates, Menschen.

OH, ICH HABE GOOGLE+ VERGESSEN

Ach Sie auch? Vergesse ich auch meistens. Schade eigentlich, und ich werde das auch mal ändern. Bis dahin aber habe ich zwar ein persönliches Profil auf Google+, aber keine Seite. Vielleicht ist der Grund einfach, dass ich dafür noch keine Zeit eingeräumt habe…

Auf Google+ – wenn ich denn mal da bin – adde ich bisher alle Menschen zu den ihnen zugedachten Kreisen. Das ist allerdings der Entstehungsgeschichte des Google+ Anfangs-Hypes geschuldet, zu dem die Early Adopter unter sich waren. Gut, das dürfte mittlerweile vorbei sein, aber ich habe es für mich noch nicht geändert…

Sabine in den sozialen Netzwerken

Online bin ich seit 1994, beruflich online seit 1996. XING nutze ich seit 1.2006. Mein privates Facebook-Profil habe ich nach anfänglichem Zögern Anfang 2010 eingerichtet. Gleichzeit habe ich auch einige Spiel- und Spassseiten veröffentlicht. Seit 2 Jahren bediene ich als Administrator einige Firmenseiten auf Facebook und eine eigene Facebook-Seite zu meinem Blog habe ich seit – gerade eben. Also Mitte Februar. Dazu kommt natürlich Twitter (ein bisschen) und G+ (weniger als ein bisschen).

GERADE ERST IN FACEBOOK MIT EINER SEITE?

Dass ich damit kein wirklicher Early Adopter bin, ist klar;) Gut, ich habe auch schon mit anderen Seiten experimentiert, mal Bilder von Essen (mittlerweile glaube ich, dass Bilder von Essen eines der umstrittensten Postthemen ist:)) mal Zitate rund um Weiterbildung und Entwicklung. Meine Seite zu diesem Blog gibt es erst seit kurzem und ganz ehrlich: ich lasse mich ein wenig davon überraschen, wohin sie mich führt …


 

Ein Gedanke zu „Blogparade: Facebook Profil oder FB-Seite oder…?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *